
Pietro Perugino · PD
Albani-Torlonia-Polyptychon
Details
Die Geschichte
Dieses klappbare Polyptychon malte Perugino 1491, der umbrische Meister, der bald eine der geschäftigsten Werkstätten Italiens führen und den jungen Raffael ausbilden sollte. In Auftrag gab es Kardinal Giuliano della Rovere, ein harter, ehrgeiziger Kirchenmann, der 12 Jahre später Papst Julius II. wurde, jener Papst, der Michelangelo an die Sixtinische Decke und Raffael in die vatikanischen Stanzen setzte. Noch als Kardinal wollte er ein Stück für die private Andacht. Perugino stellte in die Mitte eine Geburt Christi und rückte die Heilige Familie mitten in die Szene, nicht an den Rand, wie damals üblich. Das Werk hat römische Hände nie verlassen und gehört heute zur Sammlung Torlonia, noch in Eitempera auf Holz gemalt, nach alter Art, gerade als die Mode zum Öl überging.




