Allegorie der Grammatik

Allegorie der Grammatik


Details

Jahr
1650
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
101,9 × 112,2 cm

Die Geschichte

Grammatik gießt Blumen, weil ein junger Geist wie eine junge Pflanze Pflege braucht. So malte Laurent de La Hyre sie 1650 für eine Folge der Sieben Freien Künste, bestimmt für das Pariser Haus von Gédéon Tallemant. Das Vorbild dürfte die „Iconologia“ des Italieners Cesare Ripa gewesen sein, ein Handbuch zur Darstellung abstrakter Begriffe, das 1644 auf Französisch erschienen war. Bei Ripa stehen die Figuren in ganzer Gestalt, La Hyre zeigt sie als Halbfiguren und rückt sie nah an uns heran. Die Frau gießt aus einem blau-weißen Krug in zwei Blumentöpfe. Auf dem Band in ihrer anderen Hand steht lateinisch, sinngemäß, eine gebildete und deutlich gegliederte Stimme, richtig ausgesprochen. Dahinter stehen eine kannelierte Säule und eine verzierte Urne. Die sieben Bilder blieben bis 1760 zusammen. Änderungen am Schriftband und an den Gewandfalten unterscheiden diese Fassung von einer späteren Version in Baltimore.

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