
Überfall auf einen Heerestross
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Die Geschichte
Der niederländische Titel dieser Tafel spricht von einem legertros, dem Tross eines Heeres, den Wagen, Karren und Marketendern, die hinter der Truppe herzogen. 1631, als Pieter Post sie signierte und datierte, lag die Republik schon wieder zehn Jahre mit Spanien im Krieg, seit 1621 der Zwölfjährige Waffenstillstand ausgelaufen war, und ein solcher Zug war stets angreifbar.
Post malte sie als Gegenstück zu einem Reitergefecht von gleicher Größe und aus demselben Jahr. Die beiden Tafeln kamen 1922 gemeinsam ins Museum, als Geschenk von Anton Philips, dem Eindhovener Industriellen, der das Elektrounternehmen Philips groß machte, und seiner Frau Anna. Sie gehört dem Mauritshuis und hängt in der Galerie Prinz Willem V. am Buitenhof.
