Verkündigung an Maria

Verkündigung an Maria


Details

Künstler
Anonym
Museum
Belvedere
Jahr
1500
Technik
Malerei auf Fichtenholz
Maße
139 × 110 cm

Die Geschichte

Im Provenienzeintrag des Belvedere steht als erste Station ein ungewöhnlicher Ort, die „Rittergruft“ in Laxenburg. Kaiser Franz I., ein Schwärmer für das Mittelalter, ließ im Park der habsburgischen Sommerresidenz südlich von Wien einen ganzen Rittergau anlegen, mit Turnierplatz und eigener Burg. Dazu gehörte auch diese kleine Kapelle im altdeutschen Stil. Die Tafel selbst malte um 1500 ein unbekannter oberösterreichischer Maler. Drei weitere Tafeln derselben Folge, darunter die Geburt Christi und der Marientod, besitzt das Museum ebenfalls. Gabriel tritt in einem wehenden rosafarbenen Gewand ein, um seinen Stab windet sich ein Spruchband mit dem Engelsgruß. Maria kreuzt die Hände vor der Brust. Über den Goldgrund gleitet die weiße Taube, und in einer kleinen Vase, auf der ihr Name steht, blühen Lilien.

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