Apotheose der heiligen Teresa von Ávila

Apotheose der heiligen Teresa von Ávila


Details

Museum
Belvedere
Technik
Öl auf Leinwand
Maße
43,5 × 25 cm

Die Geschichte

Kaum 44 Zentimeter hoch ist diese Leinwand, und doch war sie für einen Hochaltar gedacht. Caspar Franz Sambach malte sie als Entwurf für das Altarbild der neuen Kirche in Požega, einer Stadt in Slawonien, im heutigen Kroatien.

Bauherr war der Zagreber Bischof Franjo Thauszy. Maria Theresia hatte das Vorhaben 1754 genehmigt und Geld dazugegeben, und so erhielt die Kirche die Namenspatronin der Kaiserin, die heilige Teresa von Ávila. Den Hochaltar mit dem Gemälde des Wiener Malers stiftete der Bischof selbst.

Im Entwurf schwebt Teresa im braunen Habit und weißen Mantel der Karmelitinnen auf einer Wolkenbank, Putten schieben sie empor, darüber öffnet sich der Himmel mit einer weißen Taube im Licht. Ganz unten bleibt ihre Zelle zurück, ein leerer Stuhl, Bücher auf einem Tisch.

Geweiht wurde das Gotteshaus am 24. Juli 1763. Seit 1997 ist sie Kathedrale des neuen Bistums Požega.

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