
Paul Cézanne · PD
Bäume und Häuser am Ort La Durane
Details
Die Geschichte
Bevor dieses Bild nach Paris in die Orangerie kam, hing es eine Zeit lang in Berlin. Der Sammler Alfred Gold hatte es der Nationalgalerie als längere Leihgabe überlassen. Davor war es beim Pariser Kunsthändler Ambroise Vollard gewesen, der die Leinwand in seinem Lagerbuch als Wintereffekt verzeichnete. Die Bäume sind kahl, und durch das Astwerk sieht man ein paar rote Häuser. Cézanne malte das Bild um 1885/86 in der Umgebung von Aix-en-Provence. Nach Berlin wanderte es weiter, zum Dirigenten Josef Stransky nach New York und 1928 zum Sammler Eduard von der Heydt nach Ascona. 1936 kaufte es Domenica Guillaume, die Witwe des Pariser Kunsthändlers Paul Guillaume, und 1963 kam es in die französischen Nationalsammlungen. Wo genau Cézanne stand, hat 2014 ein Forscher der Société Paul Cézanne veröffentlicht. Die Stelle heißt La Durane, und der Name steht heute im vollständigen Titel.




