Mariä Himmelfahrt

Andrea del Castagno · PD

Mariä Himmelfahrt


Details

Jahr
1449
Technik
Tempera
Gattung
Gemälde
Maße
131 × 150,7 cm

Die Geschichte

Eine auf den 20. November 1449 datierte Inschrift nennt den Preis dieses Altarbilds: 104 Lire, gezahlt an «Meister Andrea, Maler» von Leonardo Falladanzi, dem Rektor einer dem heiligen Minias geweihten Florentiner Kirche. Andrea del Castagno malte Maria, emporgehoben in einer Mandorla, jenem mandelförmigen Strahlenkranz, den vier Engel mit sichtlicher Anstrengung tragen. Zu beiden Seiten stehen der heilige Julian mit dem Schwert und der heilige Minias, Schutzpatron von Florenz, mit Stab und Krone. Castagno galt als Maler harter, fast gemeißelter Figuren, und diese Spannung spürt man bis in die Engel. Unten ist das Grab, aus dem Maria aufsteigt, in Perspektive angelegt und nicht leer, denn es birgt einige Rosen, die Blume der Gottesmutter. Um 1888 wurde die Kirche abgerissen, und die Tafel gelangte nach Berlin.

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