Mariä Himmelfahrt

Mariä Himmelfahrt


Details

Museum
Belvedere
Technik
Öl auf Kupfer
Maße
36 × 18,5 cm

Die Geschichte

Seit 1647 steht auf dem Platz Am Hof in Wien eine Mariensäule. Kaiser Ferdinand III. ließ sie errichten und stellte seine Länder unter den Schutz der ohne Erbsünde empfangenen Gottesmutter. Diese Frömmigkeit prägt auch Jannecks kleines Kupferbild. Das Belvedere nennt es Aufnahme Mariens in den Himmel, doch der Maler gibt Maria zugleich die Zeichen der Unbefleckten Empfängnis. Mit bloßem Fuß ruht sie auf der Weltkugel, um die sich eine Schlange mit dem Apfel im Maul windet, und ein Kranz aus Sternen umgibt ihren Kopf. Über ihr beugen sich Christus und Gottvater aus den Wolken, noch höher schwebt die Taube des Heiligen Geistes. Zu der hohen, schmalen Tafel gehört ein gleich großes Gegenstück, die Bekehrung des Paulus.

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