
Pierre-Auguste Renoir, Bal du moulin de la Galette, 1876. Wikimedia Commons. · PD
Ball im Moulin de la Galette
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Die Geschichte
Montmartre, ein Sonntagnachmittag im Jahr 1876. Auf dem Hügel über Paris steht eine alte Mühle, das Moulin de la Galette, deren Betreiber im Freien einen Tanzgarten führen, wo die kleinen Leute des Viertels an ihrem freien Tag tanzen, trinken und flirten. Renoir mietet sich in der Nähe ein und malt die Szene teils an Ort und Stelle, mit Freunden und Bekannten als Modellen. Sein eigentliches Thema ist das Licht, das durch die Bäume fällt und in unregelmäßigen Flecken über Gesichter, Strohhüte und die blau-rosa Kleider der Frauen wandert. Einem Kritiker erschienen diese violetten Lichtflecken auf der Kleidung wie Schimmelspuren, so ungewohnt war die Malweise. Renoir zeigte das Bild 1877 auf der dritten Ausstellung der Impressionisten. Der Sammler Gustave Caillebotte, selbst Maler und Freund der Gruppe, kaufte es, und über sein Vermächtnis gelangte es an den französischen Staat. Heute hängt es im Musée d'Orsay.




