Strand von Trouville

Eugène Louis Boudin · PD

Strand von Trouville


Details

Jahr
1867
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
63 × 89 cm

Die Geschichte

Auf den Pariser Salon schickte Boudin nur selten etwas, vor 1870 gerade 15 Bilder. Dieses hing im Salon von 1867, dem Jahr, in dem Paris auch die Weltausstellung ausrichtete. Trouville an der normannischen Küste war damals das mondänste Seebad der Pariser, die im Sommer vor der Hitze der Stadt flohen. Der Dichter Charles Baudelaire hatte 1859 in seiner Salonbesprechung Boudins rasche Himmelsstudien gerühmt und im selben Text bedauert, dass kaum jemand Menschenmengen und Bauten zusammen ins Bild bringe, eine Landschaft der Großstadt gewissermaßen. Ob Boudin darauf antwortete, weiß man nicht. Ab 1860 jedenfalls reihte er die Badegäste wie einen Fries über den Strand, unter einem sehr hohen Himmel, und das Museum in Tokio zählt dieses Bild zu den reifsten Ergebnissen. Im graublauen Grundton setzen kleine rote Flecken kräftige Akzente. Später gehörte das Gemälde Henry Ford II., und 1985 kaufte es das Nationalmuseum für westliche Kunst in Tokio.

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