
Paul Cézanne · PD
Der Steinbruch Bibémus
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Die Geschichte
Die Steinbrüche von Bibémus liegen östlich von Aix-en-Provence zwischen Kiefern. Schon die Römer brachen hier Stein, und im 17. Jahrhundert kam von hier der ockerfarbene Kalkstein, aus dem viele Stadtpalais von Aix gebaut sind, etwa das Hôtel de Forbin am Cours Mirabeau. Als Cézanne um 1895 herkam, war der Abbau eingestellt. Zurück blieben kantige Blöcke und senkrecht abgeschlagene Wände. Er mietete in der Nähe eine Hütte, um Staffelei und Farben zwischen den Sitzungen dort lassen zu können. Im selben Jahr richtete ihm der Kunsthändler Ambroise Vollard in Paris die erste Einzelausstellung aus. Dieses hochformatige Bild schenkte Cézanne 1897 Georges Dumesnil, der an der Fakultät in Aix Philosophie gelehrt hatte. Dumesnil lieh es 1910 zu einer Cézanne-Ausstellung der Galerie Bernheim-Jeune in Paris, wo es offenbar schon in den ersten Tagen verkauft wurde. 1922 erwarb es der Sammler Albert Barnes aus Philadelphia bei einem Pariser Händler.




