
Geburt Christi
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Die Geschichte
Um 1400 lag Maria auf Geburtsbildern nördlich der Alpen oft noch im Wochenbett. In den folgenden Jahrzehnten setzte sich ein anderes Bild durch, die kniende Mutter, die das Kind anbetet, verbreitet nicht zuletzt durch die Visionen der heiligen Birgitta von Schweden. Die Tafel eines Salzburger Malers folgt noch der älteren Überlieferung. Maria ruht auf einem geflochtenen Bett mit roten Kissen, in einen tiefblauen Mantel gehüllt. Eine junge Frau hält das nackte Kind hoch, eine zweite kniet und gießt aus einem Krug Wasser in einen Holzzuber für das erste Bad. Josef sitzt abseits unter dem Dach des Stalls und stützt den Kopf in die Hand. Ochs und Esel schauen über die Krippe, auf den Dachbalken sitzen kleine Vögel. Das Bild kommt aus dem Benediktinerstift Kremsmünster in Oberösterreich. 1935 schenkte es ein ungenannter Wiener Kunstfreund dem Kunsthistorischen Museum.




