
Blumenstrauß mit Früchten, einem Papagei und einem Spiegel
Details
Die Geschichte
Hier tritt Bimbi vom bloßen botanischen Dokument zurück und schafft ein Prunkstück. Zu einem vollen Strauß und reifer Frucht kommen zwei Dinge, die seine Katalogbilder nie brauchten: ein lebender Papagei und ein Spiegel. Der Papagei ist der Hinweis. Bunte eingeführte Vögel waren im Florenz des späten 17. Jahrhunderts kostspielige Seltenheiten, gehütet wie ein Schmuckstück, und einen davon ins Bild zu setzen hieß Reichtum ebenso zu zeigen wie die Liebe zur Natur. Der Spiegel gehört zum selben Geschmack für Luxus und Zurschaustellung. Die Genauigkeit aber bleibt dieselbe. Dieselbe Sorgfalt, mit der Bimbi eine einzelne Zitrone traf, steckt hier in jedem Blütenblatt und jeder Feder.



