
Knabe, der mit einem Hund spielt
Details
Die Geschichte
In den 1820er Jahren lebte in Florenz eine große englische Kolonie, und die Bildhauerwerkstätten verdienten zu einem guten Teil an englischen Aufträgen. Um 1827 bestellte ein englischer Sammler bei Pampaloni diese Gruppe eines kleinen Jungen, der mit einem Hund spielt.
Das Motiv stammt aus der Antike, wo Amor einen treuen Hund streichelt, ein Bild für Liebe und Treue. Pampaloni behielt das Spiel und ließ den Gott weg. Übrig bleibt ein gewöhnliches Kind, rundlich, mit Lockenkopf und verschmitztem Lächeln, und ein Hund, dessen dichtes Fell Strähne für Strähne ausgearbeitet ist. Als der Gips in der Florentiner Akademie ausgestellt wurde, rühmte die Kritik seine "Anmut, Wahrheit und Ausdruckskraft". Die Marmorfassung befindet sich heute in einer Privatsammlung in Edinburgh.

