
Capriccio mit Ruinen
Details
Die Geschichte
Die Ruinen auf diesem Bild haben nie irgendwo beisammengestanden. Pietro Bellotti, ein Venezianer, der sein Brot in Frankreich verdiente, malte hier ein Capriccio, eine Ansicht aus erfundenen und entlehnten Stücken der Antike. Das Museum datiert es um 1750.
Es hat ein gleich großes Gegenstück von 1750, das im Mauritshuis nicht ausgestellt ist. Auf einem Stein darin hat der Maler festgehalten, als wer er gelten wollte, „Bellotti dit Canaleti“, Venezianer, königlicher Maler.
Diese Leinwand stammt aus der Nationale Konst-Gallery, der Nationalgalerie, die die Batavische Republik 1800 im Palast Huis ten Bosch eröffnete, und war spätestens 1823 an das Mauritshuis gelangt. Sie gehört dem Mauritshuis und hängt in dessen Galerie Prinz Willem V. am Buitenhof in Den Haag.