
Peter Paul Rubens, Christ and the Repentant Sinners, 1617. Wikimedia Commons. · PD
Christus und die reuigen Sünder
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Die Geschichte
Das Konzil von Trient hatte im 16. Jahrhundert das Bußsakrament neu bekräftigt, gegen die Reformatoren, die die Beichte als Sakrament verwarfen. Wer seine Schuld erkennt, bekennt, aufrichtig bereut und durch gute Werke wiedergutmacht, kann zur Vergebung beitragen, und genau dieses Thema malte Rubens um 1616/17 in Antwerpen. Vor dem auferstandenen Christus stehen vier berühmte Sünder der Bibel, die bereut haben, Maria Magdalena, Petrus, der Christus dreimal verleugnete, König David und Dismas, der gute Schächer, der neben Jesus gekreuzigt wurde. Die Wunde in der Seite und die an der Hand verweisen, so die Pinakothek, auf Passion und Auferstehung und damit auf Hoffnung. Die vier Köpfe rücken eng an Christus heran. 1806 kam die Tafel aus der Düsseldorfer Galerie nach München.




