Christus im Hause Simons

Christus im Hause Simons


Details

Jahr
1500
Maße
156 × 57,1 cm

Die Geschichte

Um 1500 entstand diese Tafel in der geschäftigen Augsburger Werkstatt Hans Holbeins des Älteren, als Teil eines Altars zur Passion Christi. Zu sehen ist eine Szene kurz bevor sich diese Geschichte verdüstert: Christus beim Mahl im Haus eines Mannes namens Simon, wo eine Frau niederkniet, um seine Füße zu salben, während der Gastgeber zusieht. Der Altar, zu dem die Tafel gehörte, ist längst auseinandergerissen. Ein Teil seiner Passionstafeln blieb hier in Basel, zwei weitere hängen heute im Nationalmuseum in Warschau. Wer das Bild tatsächlich gemalt hat, ist offen. Üblicherweise wird es Sigmund Holbein zugeschrieben, einem Maler derselben Werkstatt, doch die Gesichter stehen Hans' eigener Grauer Passion aus genau diesen Jahren so nahe, dass die Forschung bis heute abwägt, wie viel eine einzelne Hand ist und wie viel die gemeinsame Werkstattmanier. Die Graue Passion selbst, zwölf Tafeln in gedämpftem Grau, wurde um 1500 vollendet, im selben Moment, in dem diese stillere Szene entstand.

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