
Ad Meskens · PD
Christus am Kreuz mit der Jungfrau Maria und Heiligen
Details
Die Geschichte
Im Jahr 1794 brachten französische Truppen dieses Kreuzigungsbild aus Dendermonde nach Paris, zusammen mit sehr viel anderer flämischer Altarmalerei. Gemalt worden war es für die Kapuziner der Stadt. Antonius Triest, der Bischof von Gent, hatte es ihnen zur Weihe ihrer neuen Klosterkirche am 29. November 1629 für den Hochaltar geschenkt, und deshalb kniet Franz von Assisi im braunen Habit der Kapuziner unter dem Kreuz. Der Rückweg dauerte 22 Jahre. Unter Napoleon kam die fast vier Meter hohe Leinwand 1802 an das neu gegründete Museum in Brüssel, danach an die Genter Akademie, 1816 erreichte sie wieder Dendermonde. Die Kapuziner bekamen sie nicht zurück. Sie hängt seither in der Liebfrauenkirche, ohne Signatur und ohne Datum, und ging 2024 erneut zu den Restauratoren.




