Der Tod Christi am Kreuz auf Golgatha

Anthony van Dyck · PD

Der Tod Christi am Kreuz auf Golgatha


Details

Jahr
1629
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
385 × 190 cm

Die Geschichte

Um 1630 lieferte van Dyck diese Kreuzigung an die Franziskaner von Mecheln, für den Hochaltar ihrer Kirche. Bezahlt hatte sie der Ritter Jan van der Laen, zusammen mit zwei weiteren Bildern van Dycks für die Seitenaltäre. Der Aufbau folgt erkennbar Rubens' Lanzenstich, einer Kreuzigung, die dieser gut zehn Jahre zuvor für die Antwerpener Franziskaner gemalt hatte.

Die Kirche gibt es nicht mehr. Unter französischer Herrschaft wurde das Kloster in den 1790er Jahren aufgehoben, die Leinwand kam nach Paris und blieb bis zum Sturz Napoleons im Louvre. Als die Bilder nach 1815 zurückkehrten, fehlte der Altar, für den sie gemalt worden war. Wilhelm I., Fürst der neu gebildeten Vereinigten Niederlande, schenkte sie deshalb 1816 der St.-Rumbold-Kathedrale am selben Ort. Dort hängt sie bis heute, in einem Seitenschiff und nicht über einem Altar.

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