
Kirche in blühendem Feld in Bayern
Details
Die Geschichte
Die Athener Nationalgalerie datiert diese Studie in die 1880er Jahre. Jakobides lebte damals in München und fuhr im Sommer aufs bayerische Land hinaus, um zu malen, was vor ihm lag. Die Leinwand misst 19 mal 32 Zentimeter, knapp Briefbogengröße, und für eine Ausstellungswand war sie nie gedacht.
Die Kirche aus dem Titel bekommt einen schmalen Streifen am rechten Rand, einen grauen Turmhelm hinter Bäumen, davor ein Wirtschaftsgebäude mit rotem Dach. Fast alles andere ist Unkraut. Grobe Blätter im Vordergrund, weiße Margeriten über die Mitte verstreut, ein paar orangefarbene und rote Blüten entlang eines dunklen Ackerstreifens, ein schiefer Pfosten. Der Himmel ist grau und in kurzen, dicken Strichen aufgetragen, und stellenweise liegt die Farbe so dünn, dass die Leinwandbindung durchkommt. Signiert hat er unten rechts in Rot, unten im Gras.

