Korinthischer Kolonnettenkrater mit Gelage und Reitern

Korinthischer Kolonnettenkrater mit Gelage und Reitern


Details

Künstler
Athana-Maler
Museum
Louvre
Jahr
-583
Technik
Ton, schwarzfigurig, mit Ritzung und roter und weißer Deckfarbe
Gattung
Vase
Maße
39 × 46,5 cm

Die Geschichte

Auf den Klinen dieses Kraters liegen vier Paare. Neben jedem bärtigen Mann lagert eine Frau, alle tragen Stirnbänder, die Frauen sind halb in bestickte Mäntel gehüllt, und zwei von ihnen halten flache Trinkschalen. Über ihnen hängen Leiern, ein Brustpanzer und zwei Helme. Wer diese Frauen sind, verrät das Gefäß nicht. Beim athenischen Symposion lagen neben den Männern Hetären oder Unterhaltungskünstlerinnen, nie Ehefrauen, und ob in Korinth dieselbe Regel galt, lässt sich aus den Bildern allein nicht entscheiden.

Nicht alles an der Szene ist antik. Der Louvre führt die beiden letzten Paare, die rechte Leier und eine aufgehängte Binde unter den Stellen, die in neuerer Zeit übermalt wurden. Auf der Rückseite reiten vier Krieger mit Lanzen und Rundschilden, darunter zieht ein Fries aus Löwen, Panthern, Steinböcken und Hirschen um das Gefäß. Der Krater entstand in Korinth etwa zwischen 590 und 575 v. Chr. und wurde in Cerveteri in Etrurien gefunden. In den Louvre kam er mit der Sammlung Campana, die Frankreich 1861 kaufte.

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