Marienkrönung

Marienkrönung


Details

Technik
abgelöstes Fresko
Gattung
Gemälde

Die Geschichte

Viel ist von dieser Marienkrönung nicht übrig. In der Mitte thront Christus unter einem gotischen Baldachin zwischen dicht gedrängten Heiligen, ringsum zeigt der Putz mehr Lücken als Farbe. Das Fresko schmückte einst das Grabmal des Aventino Fracastoro, eines berühmten Leibarztes der Scaliger, das noch heute an der Fassade der Kirche San Fermo in Verona steht. Gemalt wurde es in den 1380er-Jahren, und der Zustand ist so schlecht, dass das Museum es nur schwer beurteilen kann.

Spannender ist, was beim Abnehmen zum Vorschein kam und nun daneben hängt. Unter dem Fresko lagen drei Schichten Sinopien, rasche Vorzeichnungen auf der Wand. Die erste in rotem Ocker zeigt eine Komposition, die verworfen wurde. In der mittleren aus grüner Erde finden sich Köpfe und Handstudien ohne Bezug zum fertigen Bild, als hätte die ganze Werkstatt dort geübt. Ein bärtiges Profil erinnert an die Kaiserbildnisse nach antiken Münzen, die Altichiero in der Loggia des Cansignorio della Scala malte.

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