Gräfin Tessin, Louise Ulrika Sparre af Sundby

Gräfin Tessin, Louise Ulrika Sparre af Sundby


Details

Museum
Louvre
Jahr
1741
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
81 × 65 cm

Die Geschichte

1740 bestellte Graf Carl Gustaf Tessin, schwedischer Gesandter in Paris und einer der großen Sammler seiner Zeit, bei Nattier ein Bildnis seiner Frau. Ulla Tessin, geborene Louise Ulrika Sparre, war damals etwa 30. Nattier signierte und datierte die Leinwand 1741, und im August ging sie per Schiff nach Stockholm.

Das Bild ist schlichter als die Göttinnen, für die man Nattier kennt. Sie trägt eine schwarze Kapuze, locker unter dem Kinn gebunden, und einen roten, mit dunklem Pelz gefütterten Umhang, an der Brust eine gelbe Schleife, und sie blickt aus einem gemalten steinernen Oval heraus.

In Schweden überlebte das Porträt seine Geschichte. Es wechselte die Besitzer und kam nach Paris zurück, und als der Sammler Étienne Malécot es 1895 dem Louvre vermachte, wusste niemand mehr, wen es zeigte. Erst 1929 gab ihr Graf Arnauld Doria den Namen zurück, in seinem Buch über Louis Tocqué, einen Porträtmaler, der Nattiers Tochter geheiratet hatte.

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