
Pietro Perugino / Luca Signorelli · PD
Kreuzigung Christi mit Heiligen
Details
Die Geschichte
Perugino malte diese Tafel um die Mitte der 1480er Jahre in Florenz, eben aus Rom zurückgekehrt, wo er zu den Meistern gehört hatte, die man rief, um die Wände der neuen Sixtinischen Kapelle mit Fresken zu schmücken. Diese Sicherheit spürt man auch hier, in der ruhigen, weiten Landschaft, in den Figuren, die mit fast mathematischer Gleichmäßigkeit unter dem Kreuz verteilt sind. Das Werk entstand für das Kloster der Gesuati, eines florentinischen Ordens, und hing über einer Tür. Vasari hob es später wegen der unendlichen Sorgfalt hervor, die Perugino darauf verwendet hatte. Unter den Heiligen steht Giovanni Colombini, der Kaufmann, der die Gesuati gegründet hatte, indem er sein ganzes Vermögen verschenkte. Als das Kloster 1529 während der Belagerung von Florenz abgerissen wurde, wanderte die Tafel weiter und gelangte 1905 in die Uffizien.




