
Verkündigung Della Scala
Details
Die Geschichte
Das große Altarbild, zu dem dieses Stück gehören sollte, hing seit dem 19. Jahrhundert in Berlin und verbrannte 1945 im Flakturm Friedrichshain. Erhalten ist ausgerechnet der Teil, der nie abgeschickt wurde. Andrea malte diese Verkündigung um 1528 als Bekrönung, als oberen Abschluss des Altars von San Domenico in Sarzana an der ligurischen Küste. Dort kam sie nie an. Sie blieb in Florenz bei Giuliano Della Scala, und nach ihm heißt sie in dieser Galerie, während der staatliche Katalog sie weiterhin als Verkündigung von Sarzana führt. Das ungewöhnlich breite Format erklärt sich aus dieser Geschichte. Angelegt war das Bild als Lünette, und die beiden Vorhänge an den Seiten kamen hinzu, um daraus ein Rechteck zu machen. Ob Andrea das selbst tat oder eine spätere Hand in Rom, ist bis heute umstritten.




