
Diana und ihre Gefährtinnen
Details
Die Geschichte
Diana, die römische Göttin der Jagd, rastet mit ihren Nymphen tief in einer großen Höhle. Bogen und Köcher liegen vorn am Boden, ein Jagdhund wartet in der Nähe, und durch die Öffnung der Grotte geht der Blick auf helle Hügel, wo weitere Gefährtinnen an einem Brunnen baden.
Solche Höhlen waren eine Utrechter Spezialität. Man nannte diese Bilder grotjes, kleine Grotten, und sie tauchen in niederländischen Hausinventaren jener Zeit häufig auf. Außer Abraham van Cuylenborch malten in Utrecht nur wenige vergleichbare Höhlenszenen, etwa Dirck Stoop und Carel de Hooch. Er signierte diese Tafel unten in der Mitte, mit den ineinander verschlungenen Buchstaben AVC vor seinem Nachnamen, und datierte sie nicht. Das Gemälde gehört dem Mauritshuis, das es irgendwann nach 1817 erwarb, und hängt in der Galerie Prinz Willem V in Den Haag.
