
Diana als Jägerin
Details
Die Geschichte
Die Mondsichel im hellen Haar, Bogen und Pfeil in den Händen, einen weißen Jagdhund an der Seite: Diana, die Göttin der Jagd, schreitet an uns vorbei und wendet den Kopf, um den Betrachter direkt anzusehen. Entstanden ist das Bild um die Mitte des 16. Jahrhunderts im Umkreis der Künstler, die das königliche Schloss Fontainebleau ausschmückten. Lange führte der Louvre es als Werk eines unbekannten Meisters. Erst vor Kurzem hat das Museum es Charles Carmoy zugeschrieben, einem Maler, dessen Arbeit in Fontainebleau durch Dokumente belegt ist. Gekauft wurde die Leinwand 1840, zunächst kam sie ins Schloss selbst und erst 1889 in den Louvre. Irgendwann setzte man an den Rändern Streifen an, um das Bild zu vergrößern. Die Restaurierung von 2024 hat sie entfernt, und Diana steht wieder im hohen, schmalen Format, in dem sie gemalt wurde.