Doppelporträt von Alethea Talbot (1585-1654), Gräfin von Arundel, und Sir Dudley Carleton (1573-1632), mit zwei Dienern

Own work · CC-BY-4.0

Doppelporträt von Alethea Talbot (1585-1654), Gräfin von Arundel, und Sir Dudley Carleton (1573-1632), mit zwei Dienern


Details

Jahr
1620
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
262,5 × 266 cm

Die Geschichte

1620 machte Alethea Talbot, Gräfin von Arundel, auf dem Weg nach Italien in Antwerpen Station, und Rubens malte sie, was er selten tat, denn das Bildnis war nicht eigentlich sein Fach. Er arbeitete rasch, zeichnete die Gesichter nach dem Leben und notierte die Farben der Gewänder, um später zu vollenden. Das Ergebnis ist riesig, über zwei Meter nach jeder Seite. Die Gräfin thront auf einer Terrasse zwischen schweren Säulen, ein Windhund zu ihren Füßen, ein Falke daneben, beide Zeichen des adligen Jagdrechts. Um sie stehen ein Narr und ein Zwerg. Der Mann im Hintergrund ist nie sicher bestimmt worden. Oft nennt man ihn Sir Dudley Carleton, den englischen Gesandten, der wenige Jahre zuvor seine Sammlung antiker Marmorwerke bei Rubens gegen Gemälde eingetauscht hatte. Andere meinen, die Figur sei später von fremder Hand hinzugefügt worden, um den abwesenden Gatten darzustellen. Die Gräfin und ihr Mann waren die führenden Kunstsammler Englands, und vielleicht machte Rubens nur deshalb bei ihr eine Ausnahme.

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