
Ostufer des Starnberger Sees
Details
Die Geschichte
Als Max Joseph Wagenbauer diese Ansicht malte, trug der See amtlich noch einen anderen Namen. Er hieß Würmsee, nach der Würm, die aus ihm abfließt, und hieß so auf dem Papier bis 1962, lange nachdem die Eisenbahn den Namen Starnberger See im Alltag durchgesetzt hatte. 1811 hatte König Max I. Joseph, fünf Jahre nach der Erhebung Bayerns zum Königreich, Wagenbauer beauftragt, den Speisesaal von Schloss Nymphenburg mit großen Bildern bayerischer Seen auszustatten. Auch diese Leinwand ist groß, 135 mal 165 Zentimeter. Unten in der Mitte hat Wagenbauer signiert und eine Jahreszahl hinzugefügt, die das Museum als 1813 mit Fragezeichen liest, weil die letzte Ziffer unsicher ist. Der Museumskatalog verzeichnet Kühe und Schafe am Ufer, ein Boot, Wolken und Berge.