
Claude Monet · PD
Étretat, bewegte See
Details
Die Geschichte
Im Februar 1883 verbrachte Monet einige Wochen in Étretat an der normannischen Küste, mitten im Winter und bei aufgewühlter See. Er arbeitete schnell, oft vom Fenster seines Hotels aus, um den Sturm festzuhalten, bevor sich das Licht änderte. An den Kiesstrand setzte er zwei Fischer neben die caloges, alte umgedrehte Bootsrümpfe, die als Schuppen dienten, während ein Regenschleier über die Felsen niedergeht. Die Wellen sind aus raschen, nervösen Pinselschlingen gebildet. Wenige Monate später, im Frühjahr desselben Jahres, sollte der Maler nach Giverny ziehen. Das Bild kaufte sogleich der Händler Durand-Ruel; heute hängt es im Musée des Beaux-Arts in Lyon.




