
Claude Monet · PD
Fischerboote in Honfleur
Details
Die Geschichte
Mitte der 1860er Jahre war der kleine normannische Hafen Honfleur der Ort, an dem ein Maler lernte, schnell und im Freien zu arbeiten, wahrend Gezeiten und Licht standig in Bewegung waren. Monet war Mitte zwanzig, als er diese ans Wasser gezogenen Fischerboote malte, und noch nicht der Impressionist, den wir vor Augen haben. Er kam hierher, um zwei alteren Mannern nahe zu sein, denen er vertraute: Eugene Boudin, der ihn aus dem Atelier an den Strand gebracht hatte, und dem Hollander Johan Jongkind, dessen lockere Behandlung von Himmel und Wasser ihm, wie er selbst sagte, die Augen offnete. Ein grosser Teil des Kreises traf sich auf dem Gut Saint-Simeon oberhalb des Hafens, halb Gasthaus, halb Freilichtschule. Im heutigen Werkverzeichnis steht diese Leinwand unter den fruhesten Arbeiten, als Nummer 74, eine Kustenstudie, gemalt Jahre bevor sich das Wort Impression an seinen Namen heftete.




