
Geißelung Christi
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Die Geschichte
Ein Wiener Maler schuf diese Tafel um 1430/1440, doch was man über sie sicher weiß, beginnt erst 1976 bei einem Kölner Kunsthändler. Danach war sie lange in rheinischem Privatbesitz und hing zeitweise als Leihgabe im Diözesanmuseum Freising. 2014 wurde sie in Köln versteigert, und ein Jahr später kam sie als Dauerleihgabe ins Belvedere nach Wien. Christus steht vor Goldgrund unter einem gewölbten Bogengang, an Hüfte und Knöcheln mit Stricken an eine Säule gebunden. Männer in kurzen, bunten Kitteln drängen sich um ihn. Zwei holen mit Rutenbündeln weit über dem Kopf aus, ein anderer reißt ihn an den Haaren. Auf dem gefliesten Boden liegen schon abgenutzte Ruten verstreut. Ihr Gegenstück, eine Darbringung Christi im Tempel, befindet sich ebenfalls im Belvedere.




