
Daniel Seghers / Domenichino · PD
Blumengirlanden um ein Medaillon mit dem Triumph der Liebe
Details
Die Geschichte
Spätestens 1685 ließ Ludwig XIV. dieses Bild zerteilen. Die Mitte mit den Putten von Domenichino und dem kleinen Blütenkranz direkt um sie herum wurde herausgelöst. Die große äußere Girlande des flämischen Blumenmalers Daniel Seghers blieb im königlichen Gemäldedepot und verlor dort mit der Zeit ihren Namen. In einem Inventar von etwa 1824 steht sie als Arbeit eines anonymen Flamen. Erst 1858 wurden die Teile wieder zusammengefügt. In der Mitte fährt ein Amor auf einem goldenen Wagen, den weiße Tauben ziehen, und über ihm schweben zwei weitere. Tulpen, Iris und Rosen bilden ringsum einen doppelten Kranz vor schwarzem Grund. Der Louvre nennt diesen Doppelkranz in Seghers’ Werk nahezu einzigartig, und auch ein weltliches Thema wie der Triumph der Liebe ist bei ihm selten. Wahrscheinlich ist es sein frühestes datierbares Gemälde.