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Girlande aus Rosen
Details
Die Geschichte
Als die Schätzer Ferdinands VII. zwischen 1814 und 1818 den Neuen Palast in Madrid durchgingen, hing diese Tafel in den Räumen des Staatssekretariats. Sie notierten sie als ein Gehänge von Rosen aller Art, etwa eine Vara lang, von "dem Jesuiten", und dabei blieb es.
Ein Medaillon gibt es hier nicht, keinen Heiligen und keine Madonna. Es sind 70 Zentimeter Rosen und Efeu, mit zwei blauen Bändern gerafft, die Blüten rot, weiß und gelb. Das botanische Verzeichnis des Museums nennt die Gelbe Rose, eine weiße Alba-Rose, die Apothekerrose und die Wein-Rose, dazu einen Großen Kohlweißling im Laub.
Die Tafel kam aus La Granja, dem Sommerschloss im Gebirge über Segovia, wo das Inventar der Bilder Elisabeth Farneses sie 1746 unter sechs ähnlichen Stücken aufführte. Der Prado vermerkt, dass die Komposition ein Vorbild wiederholt, das heute in den Königlichen Museen in Brüssel liegt.




