
Mädchen in blauem Kleid
Details
Die Geschichte
Das Bild kam 1749 direkt vom Maler in die kaiserliche Gemäldegalerie in Wien, im selben Jahr, in dem Maria Theresia Christian Seybold zu ihrem Kammermaler ernannte. Wer das Mädchen war, wissen wir nicht. Der Titel nennt nur ihr Kleid. Gemalt ist sie auf eine Kupferplatte von rund 40 Zentimetern Höhe, und das glatte Metall erlaubt eine Feinheit, die man am gepuderten Haar sieht. Es ist in dünnen, silbrigen Strähnen zurückgekämmt und mit hellblauen Bändern gebunden. Das blaue Kleid glänzt dort, wo es über die Schulter fällt. In dieser Falte steckt ein Schmuckstück, an dem eine tropfenförmige Perle hängt, gleich neben dem weißen Kragen des Hemdes.
