
Peter Paul Rubens · CC0
Die Verherrlichung der Eucharistie
Details
Die Geschichte
Dies ist kein fertiges Bild, sondern ein Vorschlag für den Auftraggeber. Um 1630 war Rubens der gefragteste Maler Europas und zugleich als Diplomat für die spanische Krone unterwegs; für einen großen Auftrag arbeitete er darum oft so: eine kleine, rasch hingesetzte Ölskizze auf Holz, um dem Auftraggeber die ganze Idee zu zeigen, ehe man sich festlegte. Der Auftraggeber waren hier die Karmeliten von Antwerpen, die einen Hochaltar wünschten. Rubens entwarf alles auf einmal, das Gemälde und seinen steinernen Rahmen zusammen: Der auferstandene Christus tritt auf Schlange und Skelett, auf Sünde und Tod, umgeben von Gestalten, die die Kirche mit der Eucharistie verband, darunter der Prophet Elija und der Apostel Paulus. Man sehe auf die Säulen und die oberen Ecken: Noch immer bietet er eine Wahl an, links ein anderes Architekturmotiv als rechts, damit die Mönche sich entscheiden. Sie billigten eine Fassung, und 1637 und 1638 führten andere Hände den Altar aus, der Maler Gerard Seghers und der Bildhauer Hans van Mildert.




