
Pietro Perugino · PD
Gottvater mit zwei Heiligen
Details
Die Geschichte
Um 1477 zog eine Seuche durch das Land um Perugia, und die kleine Stadt Deruta wandte sich an die Heiligen, die man gegen die Pest anrief. Den Auftrag erhielt Pietro Perugino, noch jung und erst kurz zuvor aus Florenz in seine umbrische Heimat zuruckgekehrt. Oben malte er Gott Vater im Segensgestus. Darunter stehen der heilige Rochus, der Pilger, den fast jede von der Pest heimgesuchte Stadt Italiens anrief, und neben ihm der heilige Romanus. Wahrscheinlich entstand das Fresko als Votivbild, zum Dank, nachdem die Krankheit voruber war. Zu Fussen der Figuren fugte der Maler eine sorgfaltige kleine Ansicht von Deruta selbst ein, die Hauser gestaffelt am Hang, eines der fruhesten wiedererkennbaren Bildnisse der wirklichen Stadt.




