Großwesir Nevşehirli Damat İbrahim Pascha

Großwesir Nevşehirli Damat İbrahim Pascha


Details

Jahr
1728
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
33,5 × 26 cm

Die Geschichte

Nevşehirli heißt „aus Nevşehir“. Als İbrahim Pascha um 1666 zur Welt kam, gab es diesen Ort allerdings noch gar nicht. Er stammte aus Muşkara, einem Dorf in Kappadokien in Zentralanatolien. Nachdem er 1718 Großwesir geworden war, ließ er es als planmäßig angelegte Stadt neu aufbauen und gab ihr den Namen Nevşehir, die neue Stadt. In die Mitte stiftete er eine Moschee, 1726 vollendet, und ringsum eine Medrese, eine Schule, eine Bibliothek, eine Armenküche und ein Bad. Die Moschee steht noch, und die Leute nennen sie bis heute Kurşunlu, die Bleigedeckte, nach ihrer Kuppel.

Vanmour malte ihn Ende der 1720er Jahre, als der Pascha schon rund zehn Jahre im Amt war. Er steht in ganzer Figur da, in einem weißen Seidenkaftan mit Zobelfutter. Auf dem Kopf trägt er den Kallâvî, den hohen Zeremonialturban, an dem man die Wesire erkannte, und hinter ihm ist der erhöhte Sitz des Ratssaals zu sehen, in dem er den Vorsitz führte.

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