
Italienische Landschaft mit Ruinen
Details
Die Geschichte
Jacob Sibrandi Mancadan malte Italien, ohne je dort gewesen zu sein, soweit man weiß. Die Ausstellung, die ihm das Fries Museum in Leeuwarden 2001 widmete, kam zu dem Schluss, dass er wahrscheinlich nie in den Süden reiste. Seine italienischen Ruinen hatte er aus zweiter Hand, von niederländischen Malern, die in Rom gearbeitet hatten, etwa Cornelis van Poelenburch und Bartholomeus Breenberg, und aus Stichen antiker Überreste, die in der Republik kursierten.
Die Tafel ist lang und niedrig, etwa 30 mal 50 Zentimeter, und das Museum gibt kein Datum an. Sie gehörte Vitale Bloch, einem Kunsthistoriker und Sammler in Den Haag, von dem das Mauritshuis sie 1951 kaufte. Sie gehört dem Mauritshuis und hängt in der Galerie Prinz Willem V. am Buitenhof.
