Jakob I. und VI. (1566–1625)

Anthony van Dyck · PD

Jakob I. und VI. (1566–1625)


Details

Jahr
1632
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
239,2 × 148,6 cm

Die Geschichte

Jakob I. starb 1625, und van Dyck kam erst 1632 nach London. Auf dieses Jahr datiert die Royal Collection die Leinwand, mit einem Fragezeichen dahinter. Der König war also längst tot, als sein Bildnis entstand. Karl I. ließ in der Cross Gallery von Somerset House seine Familie in Bildern versammeln, und für die Reihe fehlte der Vater. Van Dyck übernahm den Kopf aus einem ganzfigurigen Porträt, das Paul van Somer noch zu Lebzeiten des Königs gemalt hatte, und baute alles Übrige neu. Die Rüstung verschwand, die Insignien wanderten an eine andere Stelle, die steife Haltung wurde gelöst. 1651, zwei Jahre nach der Hinrichtung Karls I., bezahlte das Parlament die Gläubiger des toten Königs mit dessen Gemälden. Dieses verließ die Cross Gallery für 30 Pfund und ging an Edmund Harrison, den königlichen Sticker, dem 800 Pfund geschuldet waren. Mit der Restauration kam es an die Krone zurück.

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