
Die Vorstellung Juans de Austria bei Kaiser Karl V. in Yuste
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Die Geschichte
Rosales malte dieses Bild 1869, in einem Jahr ohne König. Isabella II. war 1868 aus Spanien vertrieben worden, die Cortes schrieben eine Verfassung, die die Monarchie beibehielt, und suchten zugleich in Europa jemanden für den leeren Thron. Ein Jahr später führte diese Suche zur Kandidatur des Prinzen Leopold von Hohenzollern-Sigmaringen, an der sich der Krieg zwischen Frankreich und Preußen entzündete.
Gemalt hat er eine Szene vom anderen Ende derselben Dynastie. Karl V. hatte seine Kronen niedergelegt und sich in das Kloster Yuste in der Extremadura zurückgezogen, und dort sitzt er, in Decken gewickelt, die Windhunde zu seinen Füßen. Zu ihm wird der Junge in Blau geführt, Jerónimo, sein Sohn von Barbara Blomberg, öffentlich nie anerkannt. Die Anerkennung kam erst nach dem Tod des Kaisers von Philipp II., der ihm den Namen Juan de Austria gab.
Für ein Historienbild ist die Leinwand klein, 76 auf 123 Zentimeter, in Jahren, in denen die Medaillen der Madrider Nationalausstellungen an wandgroße Formate gingen.
