Der Wohlstand oder die Tugend, die die Übel vertreibt

Der Wohlstand oder die Tugend, die die Übel vertreibt


Details

Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
207 × 140 cm

Die Geschichte

Das Bild gehört an die Decke. Es ist für den Blick von unten gemalt, und darum sind alle Gestalten in steilster Verkürzung angelegt, darum rutscht am unteren Rand ein Haufen von Rücken und Beinen aus dem Bild heraus. Venedig hat aus dieser Aufgabe ein eigenes Fach gemacht, Leinwände, die in die hölzernen Felder einer Decke eingepasst wurden. Die herabfliegende Gestalt im goldenen Brustpanzer deutet das Museum als Matrone mit Helm, in der einen Hand einen Caduceus, in der anderen Ähren, Zeichen des Handels und der Fruchtbarkeit der Felder. Vor ihr stieben vier benannte Laster auseinander: Wollust, Diebstahl, Verrat und Groll. Einer von ihnen stürzt ab und hält noch einen Schlüssel fest. Ein Jahr legt der Prado nicht fest, sondern eine Spanne vom letzten Viertel des 16. bis zum ersten Drittel des 17. Jahrhunderts. Rechts oben trägt eine Stange einen runden Schild mit dem Gorgonenhaupt.

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