
Paul Cézanne · PD
Der Kartenspieler
Details
Die Geschichte
In den frühen 1890er-Jahren saßen auf dem Jas de Bouffan, dem Landgut der Familie Cézanne bei Aix-en-Provence, Landarbeiter für ihn Modell. Aus diesen Sitzungen entstanden die Kartenspieler, und für Cézanne ungewöhnlich gingen den großen Fassungen zahlreiche Einzelstudien voraus. Das Online-Werkverzeichnis seiner Gemälde nennt den Mann auf dieser Studie Paulin Paulet, einen Gärtner des Guts. Er sitzt allein, mit Hut und brauner Jacke, über eine Tischecke gebeugt. Der Weg des Bildes führt mehrfach durch Berlin. Nach dem Pariser Kunsthändler Ambroise Vollard besaß es der Berliner Kunstschriftsteller Julius Elias, später der Bankier Jakob Goldschmidt, der schließlich nach New York emigrierte. 1997 schenkte es der gebürtige Berliner Heinz Berggruen, Kunsthändler und Sammler, dem Musée d'Orsay in Paris.




