
Maria mit dem Kind zwischen Johannes dem Täufer und dem heiligen Antonius
Details
Die Geschichte
Als diese kleine Tafel 1897 in Paris mit der Sammlung von Émile Gavet versteigert wurde, einem Liebhaber mittelalterlicher und Renaissancekunst, nannte der Katalog keinen Maler, nur Siena und das 15. Jahrhundert. Der Name Neroccio de' Landi kam später. Ebenso der Louvre, als der Sammler Raymond Koechlin die Tafel 1911 dem Museum schenkte.
Neroccio hat diese Form für die private Andacht in Siena im letzten Viertel des 15. Jahrhunderts oft verwendet, Maria als Halbfigur mit dem Kind auf dem Arm, zu jeder Seite ein Heiliger, alles auf Goldgrund. Hier sind es Johannes der Täufer und der heilige Antonius.
Die Pappelholztafel hängt heute in der Salle des Sept Mètres im Denon-Flügel, bei den frühen Italienern des Louvre.
