
Martyrium der heiligen Agatha
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Die Geschichte
Kardinal Ercole Rangone hatte in Rom die Titelkirche Sant'Agata inne, und deshalb bestellte er bei Sebastiano gerade diese Heilige, eine Sizilianerin des dritten Jahrhunderts, die der Statthalter Quintianus foltern liess, nachdem sie ihn abgewiesen hatte. Am 29. Dezember 1519 meldete der Maler an Michelangelo, das Bild sei fertig. Auf die steinerne Brüstung im Vordergrund setzte er dann die Jahreszahl 1520, und das Museum datiert die Tafel danach. Ein Teil der Forschung bleibt beim Winter davor. Das breite Querformat schliesst einen Altar aus. Eine so lange, niedrige Tafel war für einen Raum im Haus des Kardinals gedacht, für die Nahsicht. Im Hintergrund brennt ein Gebäude. Es steht für das Erdbeben, das die Legende während des Martyriums über die Stadt kommen lässt.




