Maria Magdalena

Pietro Perugino · PD

Maria Magdalena


Details

Jahr
1500
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
47 × 34 cm

Die Geschichte

Um 1500 erwartete ein Betrachter Maria Magdalena als Büßerin in Lumpen, mit dem Salbgefäß. Perugino zeigt ihm stattdessen eine ruhige junge Frau in der Mode seiner Zeit, vor dunklem Grund gesetzt, nach jener flämischen Art, die er in seinen Florentiner Jahren aufgenommen hatte. Ohne das Salbgefäß aber sagte nichts, wer sie war, und so schrieb er ihren Namen über den breiten Kragen des Kleides, wo man ihn noch heute lesen kann. Das Gesicht gilt als das seiner Frau, Chiara Fancelli, die für mehrere seiner Madonnen saß. Das Bild gefiel späteren Besitzern so gut, dass ein Palastinventar es bis 1691 bereits seinem berühmtesten Schüler zuschrieb, Raffael.

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