
Frederick Sandys · PD
Medea
Details
Die Geschichte
1868 schickte Frederick Sandys diese Holztafel an die Royal Academy, und die Jury wies sie zurück. Kaum jemand glaubte an einen Grund der Qualität. Man sprach von Eifersucht und internen Ränken, und in der Presse brach ein solcher Sturm los, dass das Werk im Jahr darauf angenommen und von der Times vorbehaltlos gelobt wurde. Sandys malte Medea, die Zauberin der griechischen Mythologie, im Augenblick, da sie ihren Trank bereitet, die rote Koralle am Hals, den Blick im Zauberspruch verloren. Im Hintergrund erscheint das Goldene Vlies, der Schatz, für den sie alles gewagt hatte. Sein Modell war Keomi, eine Romni und damals Geliebte des Malers. An der Tafel arbeitete er langsam, zwischen 1866 und 1868.

