
Wandernde Bauern in einer südlichen Landschaft
Details
Die Geschichte
Diese kleine Tafel ist durch bekannte Hände gegangen. 1785 gehörte sie Johan van der Linden van Slingelandt, einem Sammler in Dordrecht, der Stadt, in der Aelbert Cuyp gelebt und gearbeitet hatte. Dann kam sie nach Paris zum Kunsthändler Jean-Baptiste-Pierre Lebrun, dem Ehemann der Porträtmalerin Élisabeth Vigée Le Brun, und weiter nach London, wo sie mehrmals den Besitzer wechselte, in den Jahrzehnten, als englische Käufer hohe Preise für Cuyps goldene Landschaften zahlten.
Unten rechts steht A. cuyp, doch heute führt das Museum die Tafel als Werk in der Art von Cuyp, von einem unbekannten Nachahmer. Sie zeigt Landleute, die mit ihren Tieren durch eine südliche Landschaft ziehen. Das Mauritshuis kaufte sie 1963, sie gehört dem Museum und hängt in der Galerie Prinz Willem V in Den Haag.