
Rosso Fiorentino · PD
Moses verteidigt die Töchter Jitros
Details
Die Geschichte
Um 1523, im Florenz der jungen Maler, die sich von der ruhigen Ausgewogenheit der Hochrenaissance abwandten, griff Rosso Fiorentino eine eigentlich friedliche Bibelstelle auf. Am Brunnen im Land Midian verteidigt Moses die sieben Töchter Jethros, damit sie ihre Herde tränken können. Bei Rosso wird daraus eine Prügelei nackter Körper, die sich ineinander verkeilen, und die Hirten stürzen kopfüber aus dem Bild. Rechts oben schaut Zippora zu, die Moses später heiraten wird. Vasari berichtet, das Bild sei für den Florentiner Giovanni Bandini gemalt worden, der sich schöne Aktfiguren wünschte. Vier Jahre später, nach dem Sacco di Roma, verließ Rosso Italien und ging an den französischen Hof.




