
Antonio da Correggio · PD
Christi Geburt
Details
Die Geschichte
Correggio malte diese Weihnachtsnacht um 1529 als Altarbild für eine Kapelle in Reggio Emilia. Das Ungewöhnliche daran ist das Licht. Es strahlt aus dem neugeborenen Kind selbst und erhellt das Gesicht der über ihn gebeugten Maria, während der Rand des Bildes im nächtlichen Dunkel bleibt. Eine der Hirtinnen hebt die Hand vor die Augen, geblendet von dem Schein aus der Krippe. Ein solches Nachtbild, in dem der Säugling die einzige Lichtquelle ist, war damals etwas Neues und wurde über Jahrhunderte bewundert und nachgeahmt. Oben brechen Engel durch die Wolken. Am Rand warten Ochse und Esel im Halbdunkel, kaum mehr als Umrisse.




